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{"id":31,"date":"2016-06-12T19:27:39","date_gmt":"2016-06-12T19:27:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/?p=31"},"modified":"2016-07-28T14:51:57","modified_gmt":"2016-07-28T14:51:57","slug":"gru%cc%88ndungsgeschichte-des-musischen-gymnasiums","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/?p=31","title":{"rendered":"Gr\u00fcndungsgeschichte des Musischen Gymnasiums"},"content":{"rendered":"<h5>(= Kapitel 5 aus dem Aufsatz &gt;Zur Brauchbarkeit der Prolegomena Bernhard Paumartners f\u00fcr die Schulprofildiskussion am Musischen Gymnasiums&lt;)<\/h5>\n<h5><\/h5>\n<h4><span style=\"color: #ff9900;\">(ABGEDRUCKT IM JAHRESBERICHT DES MUSISCHEN GYMNASIUM 1989\/99)<\/span><\/h4>\n<h5><\/h5>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erg\u00e4nzungen und Richtigstellungen zur Gr\u00fcndungsgeschichte<\/strong><\/p>\n<p>Damit ich in der Frage der geistigen Vaterschaft Klarheit gewinnen konnte, musste ich mich zwangsl\u00e4ufig auf das weite Feld der Gr\u00fcndungsgeschichte unserer Schule begeben und versuchen, die von Gareis auch in dieser Hinsicht hinterlassenen dunklen und tr\u00fcben Stellen aufzuhellen, die mir f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Gesamtzusammenhanges bedeutsam erscheinen. Dabei habe ich ein paar nicht unwichtige, bisher nicht bekannte Fakten zusammentragen k\u00f6nnen, mit denen ich in der Lage bin, gleichsam als Nebenprodukt meiner eigentlichen Arbeit die von Gareis schief gesetzten Akzente richtigzustellen und das Bild unserer Schulgr\u00fcndung abzurunden. Ich beschr\u00e4nke mich in meiner \u00dcbersicht \u00fcber die wichtigsten Vorg\u00e4nge und Zusammenh\u00e4nge auf die f\u00fcr die Einrichtung des Schulversuchs \u201eMusisches Gymnasium\u201c kritische Phase; das sind etwa die Jahre 1957 bis 1966.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup><sup>[1]<\/sup><\/sup><\/a> Der gro\u00dfe zeitliche Abstand von \u00fcber drei\u00dfig Jahren hat die Rekonstruktion der Gr\u00fcndungsgeschichte einerseits erschwert; das trifft insbesondere zu f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung und Einarbeitung der Erinnerungen der Personen, die an der Gr\u00fcndung unmittelbar beteiligt waren und heute noch befragt werden k\u00f6nnen (Degenhardt, Reiter, Weinkamer). Andererseits l\u00e4sst sich der Rahmen, in den die Schulgr\u00fcndung eingebunden war, genauer nachzeichnen (als es Gareis in seiner Dissertation m\u00f6glich gewesen ist), da die damals bestimmenden Einflussgr\u00f6\u00dfen in der R\u00fcckschau besser erkennbar bzw. schon von den Zeithistorikern erforscht sind. Manche Wiederholungen werden sich in diesem Abschnitt auf Grund des thematischen Zusammenhanges zwischen der geistigen Vaterschaft und der Schulgr\u00fcndung nicht vermeiden lassen.<\/p>\n<p>Das Jahrzehnt vor unserer Schulgr\u00fcndung (Einrichtung bzw. Bewilligung des Schulversuchs am 19. September 1966) war, was den Lebensbereich Schule betrifft, ganz allgemein eine Phase gro\u00dfer Neuerungen mit schulorganisationsrechtlichen und auch sich abzeichnenden schulinhaltlichen Reformsch\u00fcben. 1962 haben die gro\u00dfen Parteien nach jahrelangen und kontrovers gef\u00fchrten Verhandlungen und getragen von der Erkenntnis, dass die Sozialisation eines m\u00fcndigen Staatsb\u00fcrgers nur in einer demokratisch verfassten Schule gelingen kann, mit dem Schulgesetzwerk 1962 (Schulorganisationsgesetz, Religionsunterrichtsgesetz, Schulzeitgesetz, Bundes-Schulaufsichtsgesetz) die organisationsrechtliche Basis f\u00fcr das \u00f6sterreichische Schulsystem geschaffen (augenommen die land- und forstwirtschaftlichen Schulen). Im sogenannten Zielparagraphen (\u00a7 2 SchOG), der auf Grund des Zweidrittelkonsenses gleichsam im Verfassungsrang steht, ist die Aufgabe der \u00f6sterreichischen Schule festgelegt worden und darin erkennbar die Vorstellung einer Sch\u00fclerpers\u00f6nlichkeit, die als m\u00fcndiger Staatsb\u00fcrger ihren Beitrag f\u00fcr den Fortbestand einer demokratischen Republik leisten kann. Die jahrelangen Verhandlungen der Parteien, die Befassung aller f\u00fcr Schulfragen zust\u00e4ndigen Gremien (das sind in \u00d6sterreich nicht wenige) und die dadurch in \u00d6sterreich ausgel\u00f6ste bildungspolitische Diskussion in den Medien und der \u00d6ffentlichkeit haben zu einer Aufbruchsstimmung gef\u00fchrt, die insgesamt gesehen die Entwicklung innovativer erziehungs- und bildungspolitischer Ideen und Programme beg\u00fcnstigt hat.<\/p>\n<p>Parallel zu den strukturellen und administrativen Festlegungen war es etwa ab Mitte der 50er Jahre zu einer grundlegenden Neubewertung des Bildungswesens gekommen. Die National\u00f6konomie hatte in dieser Zeit begonnen, eine dynamische Sicht des Bildungssektors zu propagieren. Hatte man diesen bisher nur unter dem Gesichtspunkt der das Budget belastenden Ausgaben betrachtet, sah man jetzt in der Ausbildung der Bev\u00f6lkerung eine Investition f\u00fcr die Zukunft. Politische Bedeutung bekam diese Sicht, als die Gro\u00dfe Koalition diese 1961 in ihre Regierungserkl\u00e4rung \u00fcbernahm. Seit diesem Zeitpunkt bestimmten Schlagw\u00f6rter wie \u201eMobilisierung des geistigen Kapitals\u201c oder \u201eZinsertrag f\u00fcr die Allgemeinheit\u201c die bildungspolitische Diskussion einer breiten \u00d6ffentlichkeit. In keiner Phase der \u00f6sterreichischen Nachkriegsgeschichte sind so viele neue Schulen geschaffen worden wie in den Jahren zwischen 1963 und 1973. Mit diesen Schulneubauten und den damit stetig steigenden Bildungsausgaben trug man den gleichzeitig und kontinuierlich anwachsenden Sch\u00fclerzahlen und der unerwartet starken Bildungsneigung der \u00f6sterreichischen Bev\u00f6lkerung Rechnung. F\u00fcr unseren Zusammenhang bedeutsam ist die Tatsache, dass diese neue dynamische Sicht des Bildungssektors in diesen Jahren von allen politischen Kr\u00e4ften geteilt und erkennbar etwa ab dem Jahr 1957 der gesamte Bildungsapparat in Bewegung gesetzt worden ist, um eine Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsqualit\u00e4t zu erreichen. Ohne Zweifel war das vordringliche Ziel dieser Bildungspolitik der vermehrte Output von Naturwissenschaftlern und Technikern, doch mobilisierte die Aufbruchsstimmung dieser Jahre ganz allgemein die immer breiter streuenden Bildungsinteressen der \u00d6sterreicher, die sich beispielsweise auch in der untersch\u00e4tzten Inanspruchnahme der Musisch-p\u00e4dagogischen Realgymnasien \u00e4u\u00dferten.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup><sup>[2]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die von Gareis unter dem Begriff der ideellen Grundlegung f\u00fcr den Schulversuch \u201eMusisches Gymnasium\u201c angef\u00fchrten Vorg\u00e4nge und Aktivit\u00e4ten im Bundesland Salzburg wie die 1. Studientagung 1959 in Mauterndorf \u00fcber Fragen der musischen Erziehung oder die X Internationale p\u00e4dagogische Werktagung im selben Jahr, die Zusammenk\u00fcnfte des Salzburger p\u00e4dagogischen Arbeitskreises, in dem die Neugestaltung des Gymnasialunterrichtes auf musicher Basis diskutiert worden ist, die Zunahme der Artikel dazu in der p\u00e4dagogischen Fachwelt, wof\u00fcr der Aufsatz von Paumgartner 1959 in der Zeitschrift Musikerziehung nur ein Beispiel f\u00fcr viele ist<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup><sup>[3]<\/sup><\/sup><\/a>, d\u00fcrfen aber nicht nur vor dem Hintergrund der gesamt\u00f6sterreichischen Bildungsexpansion, sondern m\u00fcssen auch im Zusammenhang mit der besonderen Entwicklung im Bundesland Salzburg gesehen werden. Der \u00f6sterreichweite Reformschwung bekam n\u00e4mlich in Salzburg auf Grund des Selbstverst\u00e4ndnisses als Stadt der sch\u00f6nen K\u00fcnste mit weltweiter Ausstrahlung bzw. der darauf Bedacht nehmenden Landespolitik eine stark kulturelle und kunstbezogene Ausrichtung. In keinem Bundesland beanspruchten Fragen und Vorhaben der Kulturpolitik einen derart gro\u00dfen Platz in der Selbstdarstellung wie im Bundesland Salzburg.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup><sup>[4]<\/sup><\/sup><\/a> Zus\u00e4tzlich hatte der Ausbau der Universit\u00e4t, aber auch das Vorhaben, die Voraussetzungen f\u00fcr eine ganzj\u00e4hrige Kunstakademie zu schaffen<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup><sup>[5]<\/sup><\/sup><\/a>, eine Partizipationsbereitschaft ausgel\u00f6st, die bis in die Diskussionszirkel aufgeschlossener Gymnasialp\u00e4dagogen verfolgbar ist. Das von Landeshauptmann Lechner im April 1965 notierte Desiderat, dass \u201edas kulturelle Leben in Stadt und Land Salzburg immer wieder auf ein so breites und so starkes Fundament gestellt werden (muss), dass Festspiele und Universit\u00e4t nicht nur ein \u00fcberdimensionaler Aufbau auf einer d\u00fcnnen Schicht lokaler Kultur\u201c sind<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup><sup>[6]<\/sup><\/sup><\/a>, l\u00e4sst sich in unserem Zusammenhang fast als eine Aufforderung lesen, die auch an die Gymnasialp\u00e4dagogenschaft gerichtet war, von der M\u00f6glichkeit, die der neue \u00a7 7 des SchOG bez\u00fcglich der Einrichtung von Schulversuchen bietet, in einer f\u00fcr die Kulturstadt w\u00fcnschenswerten Weise Gebrauch zu machen. Die f\u00fcr das Bundesland Salzburg angef\u00fchrten Vorg\u00e4nge und Aktivit\u00e4ten bildeten im Hinblick auf die Einrichtung eines musischen Schulversuchs neben der \u00f6sterreichweiten Ausstrahlung der Bildungsexpansion den atmosph\u00e4rischen Hintergrund und schufen Ausgangsbedingungen, welche die Verwirklichung dieses Vorhabens auf spezifische Weise f\u00f6rderten.<\/p>\n<p>Ein P\u00e4dagoge, der in diesen Jahren \u00fcber die Bedeutung der musischen Erziehung f\u00fcr eine ganzheitliche Erziehung nicht nur nachdachte und schrieb, war der Kunsterzieher Adolf Degenhardt. Seine p\u00e4dagogischen Vorstellungen sind von der musischen Ausrichtung eines Wiener Privatgymnasiums beeinflusst worden (Degenhardt maturierte am Neuland-Gymnasium, das von einer progressiv-katholischen Gruppierung, dem Bund Neuland, betrieben wurde); sp\u00e4ter von der Erziehungsphilosophie der Kunsterzieherbewegung. Seine Ideen zu einem musischen Reformgymnasium, das einen einer ganzheitlichen Erziehung dienenden Ausgleich zwischen den naturwissenschaftlich-technischen und den musischen F\u00e4chern erproben sollte, hatte er bereits 1957<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><sup><sup>[7]<\/sup><\/sup><\/a> vorgelegt. Nachdem in seiner Schule, einem Humanistischen Gymnasium, Musik und Bildnerische Erziehung in der 6. Klasse \u00fcberhaupt nicht unterrichtet und in den beiden letzten Klassen nur als alternative Pflichtgegenst\u00e4nde im Ausma\u00df von 2 Stunden gef\u00fchrt wurden, also insgesamt ein Aschenbr\u00f6deldasein f\u00fchrten<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup><sup>[8]<\/sup><\/sup><\/a>, war es das Anliegen Degenhardts, diese exklusive Alternative zu beseitigen, beide Gegenst\u00e4nde als vollwertige F\u00e4cher in jeder Jahrgangsstufe des achtj\u00e4hrigen Curriculums zu verankern und das Musische als Unterrichtsprinzip f\u00fcr alle F\u00e4cher aufzuwerten. Degenhardt war aber mit seinen Pl\u00e4nen, die auf ein musisch-humanistisches Reformgymnasium hinausliefen, in der Direktion seiner fr\u00fcheren Schule, dem Akademischen Gymnasium, auf wenig Verst\u00e4ndnis gesto\u00dfen. Dieses fand er nach seinem Wechsel an das BG II im Schuljahr 1961\/62 bei Hofrat Kaforka und einer auch von Paumgartner inspirierten Gruppe um Albin Reiter<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup><sup>[9]<\/sup><\/sup><\/a> und bald war es ihm gelungen, eine Gruppe gleichgesinnter P\u00e4dagogen um sich zu scharen, die man mit Fug und Recht als die Gr\u00fcndungsv\u00e4ter des Musischen Gymnasiums bezeichnen kann. Zu ihnen geh\u00f6rten neben Adolf Degenhardt und Erich Kaforka: Albin Reiter, Alfred Strau\u00df, Franz Schirlbauer und Erich Weinkamer.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup><sup>[10]<\/sup><\/sup><\/a> Diese sechs Kollegen haben durch ihre gemeinsam erstellten inhaltlichen und organisatorischen Konzepte den Plan zu einer Schulgr\u00fcndung so weit vorangetrieben, dass das Bundesministerium f\u00fcr Unterricht dem vom LSR f\u00fcr Salzburg am 11. Juni 1965 gestellten Antrag, am BG II einen Schulversuch \u201eMusisches Gymnasium\u201c einzurichten, am 19. September 1966 zugestimmt hat. Diese ministerielle Zustimmung bzw. der Bescheid des Ministeriums vom 19. September 1966 Zl 100. 640-V\/4b\/66 ist demnach der eigentliche Gr\u00fcndungsakt unserer Schule. Allem Anschein nach ist Adolf Degenhardt bei den Beratungen in der Phase vor der Bewilligung des Schulversuchs, nach seiner Einrichtung und auch nach seiner Bestellung zum Fachinspektor (1968) die treibende Kraft gewesen und er war es auch, der die Zielsetzungen des Schulversuchs in den entscheidenden Jahren dem Minis\u00adterium gegen\u00fcber vertreten hat.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup><sup>[11]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Da ein Schulversuch nach dem \u00f6sterreichischen Schulrecht nur \u00fcber Antragstellung des jeweiligen Landesschulrates und die Bewilligung durch das Unterrichtsministerium eingerichtet werden konnte, musste nat\u00fcrlich auch der damalige Pr\u00e4sident des LSR Hofrat Laireiter mit dem Vorhaben befasst werden. Laireiter, der auf Grund seiner Pr\u00e4gung durch die Jugendbewegung und Reformp\u00e4dagogik an der Verwirklichung musischer Erziehungsziele grunds\u00e4tzlich interessiert war, stand dem Vorhaben von Anfang an wohlwollend gegen\u00fcber. Dies traf auch auf den nach der Verfassung f\u00fcr das Schulwesen im Bundesland Salzburg verantwortlichen Landeshauptmann Dr.Hans Lechner zu, der die Verwirklichung seiner eigenen, ebenfalls vom Bund Neuland beeinflussten p\u00e4dagogischen Vorstellungen in einem musischen Reformgymnasium nach dem Salzburger Zuschnitt in Aussicht gestellt sah.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup><sup>[12]<\/sup><\/sup><\/a> Lechner hat in seinem bereits angesprochenen Rechenschaftsbericht im April 1965 spezielle bildungspolitische Desiderata beschrieben, welche mindestens als eine Ermunterung der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter verstanden werden konnten, einen Antrag auf Einrichtung eines Schulversuchs zu stellen und die Zeit bis zu seiner Bewilligung mit einer Art Probelauf zu n\u00fctzen. In diese Zeit f\u00e4llt auch eine Vorsprache Paumgartners bei Landeshauptmann Dr. Lechner. Paumgartner war als Festspielpr\u00e4sident des \u00f6fteren bei Landeshauptmann Lechner zu einer Besprechung. Diesmal aber war Paumgartner von Hofrat Kaforka, Degenhardt und Reiter gebeten worden, sich bei Dr. Lechner daf\u00fcr zu verwenden, dass sich der LSR zu einer positiven Behandlung des Antrags entschlie\u00dft. Paumgartner, der von Reiter von dem geplanten Schulversuch unterrichtet worden war, zeigte sich von der Aussicht der Institutionalisierung eines Reformgymnasiums erfreut, das zwar nicht seinem Konzept der organischen Angliederung einer Klasse junger K\u00fcnstler an das Mozarteum entsprach, sagte aber nat\u00fcrlich seine Unterst\u00fctzung zu, da die neue Schule ja grunds\u00e4tzlich auch Musikern offenstehen w\u00fcrde, die eine musisch reformierte humanistische Allgemeinbildung anstreben wollten.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\"><sup><sup>[13]<\/sup><\/sup><\/a> Der Einsatz von Paumgartner hatte nach der Einsch\u00e4tzung von Degenhardt<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\"><sup><sup>[14]<\/sup><\/sup><\/a> eine beschleunigende Wirkung.<\/p>\n<p>Nicht zu untersch\u00e4tzen in diesem Zusammenhang ist auch die intellektuelle und moralische Unterst\u00fctzung, welche die Salzburger Nachrichten dem Schulversuch gerade in der kritischen Phase vor der Antragstellung und Zustimmung des Ministeriums zukommen haben lassen. Unter der Leitung des damaligen Kulturchefs Max Kaindl-H\u00f6nig hat die Zeitung das kulturelle Geschehen in der Stadt Salzburg aufmerksam verfolgt, f\u00fcr die Publikation und Diskussion schul- und bildungspolitischer Themen ihr Medium zur Verf\u00fcgung gestellt und oft auch selber Kulturpolitik betrieben. Beispielsweise hatte Kaindl-H\u00f6nig, als es um die Frage der Festspielpr\u00e4sidentschaft ging, Bernhard Paumgartner favorisiert und diesem in seinem Blatt breiten Raum f\u00fcr die Darstellung seiner Konzepte einger\u00e4umt. 1960 war Paumgartner nicht ohne Zutun des Kulturchefs der Salzburger Nachrichten tats\u00e4chlich zum Festspielpr\u00e4sidenten gek\u00fcrt worden. Fragen der Reform des Gymnasiums sind, wann immer sich dazu ein Anlass geboten hat, in einer f\u00fcr unser heutiges Empfinden \u00fcberraschenden Breite behandelt worden.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\"><sup><sup>[15]<\/sup><\/sup><\/a> Kaindl-H\u00f6nig, Gottfried Kraus, Sepp K\u00e4fer und andere haben immer wieder und unabh\u00e4ngig von den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern Leitartikel und Glossen zu Fragen der musischen Erziehung verfasst und damit dazu beigetragen, dass eine breitere \u00d6ffentlichhkeit f\u00fcr diese Thematik sensibilisiert werden konnte. Sie haben damit das grunds\u00e4tzlich schon vorhandene Wohlwollen der Landespolitiker noch verst\u00e4rkt. In diesen Zusammenhang geh\u00f6rt auch der Abdruck der Prolegomena in der Silvester- und Neujahrsausgabe der Salzburger Nachrichten 1964\/65, der ebenfalls in den Verantwortungsbereich von Kaindl-H\u00f6nig f\u00e4llt. In der Wiederver\u00f6ffentlichung dieses bereits vor 5 Jahren publizierten Textes bzw in der Verwertung des Ansehens von Bernhard Paumgartner ein halbes Jahr vor der Antragstellung zum Schulversuch darf man wohl den gezielten Versuch erblicken, auch von dieser Seite die Entscheidung der Schulpolitiker des Landes positiv zu beeinflussen.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\"><sup><sup>[16]<\/sup><\/sup><\/a><\/p>\n<p>Die Ideen einer musischen Erziehung als ein Ausdruck des uralten Menschheitstraumes von einem gegl\u00fcckten Leben reichen in unserem Kulturraum bis in die Antike zur\u00fcck. Zu ihrer Ausformung haben mehr als hundert Generationen beigetragen. Sie mussten zur Zeit der Einrichtung unseres Schulversuches nicht neu erfunden werden und sind Allgemeingut. Auch Bernhard Paumgartner hat sich ihrer bedient, als er das Konzept seines musischen Gymnasiums der Stadt nach dem Ersten und dann wieder nach dem Zweiten Weltkrieg vorgestellt hat. Wenn das offizielle Salzburg auf wirkungsvolle Weise etwas \u00fcber den Begriff der musischen Bildung in einem Gymnasium erfahren hat, dann vor allem \u00fcber Paumgartner, der in dieser Stadt durch seine Funktion am Mozarteum und als Festspielpr\u00e4sident gro\u00dfes Ansehen genoss. Seine Reputation und der bis zur Einrichtung des Schulversuchs f\u00fcnfmal wiederholte Abdruck der Prolegomena in jeweils verschiedenen Medien hat einerseits sicher zur Verbreitung der Philosophie der musischen Bildung und Erziehung beigetragen, wie das den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern auf Grund ihres Wirkungskreises nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, andererseits aber in der \u00d6ffentlichkeit auch zu einer so festen Verkn\u00fcpfung des Namens Paumgartner mit dem Namen \u201eMusisches Gymnasium\u201c gef\u00fchrt, dass die Schule, die 1966 ihre Pforten \u00f6ffnete und ebenfalls den f\u00fcr eine Verwechslung anf\u00e4lligen Namen \u201eMusisches Gymnasium\u201c f\u00fchrte, f\u00e4lschlich f\u00fcr sein Werk gehalten wird. Die gewichtigen Unterschiede zwischen beiden Konzepten hinsichtlich der Sch\u00fclerklientel und der organisationsrechtlichen Verfassung beider Schulprojekte sind der breiten \u00d6ffentlichkeit aber auch deshalb nicht bewusst geworden, weil ein Teil der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter selbst sich auf eine Weise, die zu Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchren musste, auf Paumgartner berufen hat, aber auch durch die K\u00fcrzungspolitik der Salzburger Nachrichten, die bei ihrem f\u00fcr die Verbreitung in der \u00d6ffentlichkeit wichtigen Abdruck Anfang 1965 auch die Stellen herausgestrichen haben, welche die Erkenntnis der Unterschiede zwischen beiden Schulkonzepten erleichtern h\u00e4tten k\u00f6nnen. Ein m\u00f6glicher Grund f\u00fcr das Beharren auf der Gallionsfigur Paumgartner, das zum Teil wider besseren Wissens erfolgte, k\u00f6nnte neben den bisher angef\u00fchrten Erkl\u00e4rungen sein, dass der Mythos seiner geistigen Vaterschaft auch noch in die Bew\u00e4hrungsphase des Schulversuchs bis zu seiner endg\u00fcltigen Absicherung ausstrahlen sollte.<\/p>\n<p>Die Ideen der musischen Erziehung waren, wie gesagt, Allgemeingut. Auch unsere Gr\u00fcndungsv\u00e4ter haben sich ihrer bedient. In Abwandlung eines ber\u00fchmten Satzes von Karl Marx haben die Gr\u00fcndungsv\u00e4ter die Ideen der musischen Erziehung und Bildung im Vergleich zu Bernhard Paumgartner nicht nur verschieden interpretiert, sondern sie im Gegensatz zu ihm auch tats\u00e4chlich verwirklicht. Die Verwirklichung dieser Ideen ist vor dem Hintergrund der gesamt\u00f6sterreichischen Bildungsexpansion dieser Jahre zu sehen und ist von den kulturpolitischen Rahmenbedingungen in Salzburg beg\u00fcnstigt worden. Das Verdienst von Bernhard Paumgartner ist es, dass er durch die unerm\u00fcdliche Verfolgung seines eigenen (gescheiterten) Schulprojektes seinen Teil zu ihrer positiven Einf\u00e4rbung beigetragen hat. Das musische Reformgymnasium unter diesen von verschiedener Seite positiv beeinflussten Rahmenbedingungen ins Leben gerufen zu haben ist das gemeinsame Werk der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter und ihr Verdienst allein. Den Begriff der geistigen Vaterschaft kann man im Zusammenhang mit der Gr\u00fcndung des Musischen Gymnasiums aus den angef\u00fchrten Gr\u00fcnden getrost fallen lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0Die turbulenten Jahre der Bew\u00e4hrung des Schulversuchs bis zur verdienstvollen Abwehr seines drohenden Endes 1975 und der \u00dcberf\u00fchrung des Schulversuchs in das Regelschulwesen im Schuljahr 1976\/77 sind in Gareis Dissertation dokumentiert; Gareis streicht allerdings die Mutation des Reformgymnasiums, welches unsere Schule im Jahrzehnt des Schulversuchs gewesen ist, zu einem Sondertyp des Gymnasiums mit all den bekannten positiven wie negativen Begleiterscheinungen und damit das Abweichen vom Konzept der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter zu wenig deutlich heraus; nach Weinkamer ist diese Mutation von der Schule nie angestrebt worden. Nach seinem Urteil stie\u00df die Philosophie des Reformgymnasiums sp\u00e4testens zum kritischen Zeitpunkt des Ablaufs der Schulversuchsphase nach 10 Jahren im Ministerium insgesamt auf Unverst\u00e4ndnis und man hat sich, damit die Ideen der musischen Erziehung und Bildung in irgendeiner Form weiterleben konnten, der Mutation zu einem Sondertyp beugen m\u00fcssen. Um den Unterschied zwischen dem Reformgymnasium der Schulversuchszeit und dem heutigen Sondertyp klarzumachen, sei darauf hingewiesen, dass die musischen Kernf\u00e4cher Bildnerische Erziehung und Musikerziehung in den Schulversuchsjahren nur in der 1. , der 7. und der 8. Klasse mit mehr Stunden ausgestattet waren als in der Regelschule und das Wahlpflichtf\u00e4cher- bzw Schwerpunktfachsystem\u00a0\u00a0 in allen Jahrgangsstufen erst mit der Verwandlung zum Sondertyp 1976\/77 eingef\u00fchrt wurde;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Daten und Zusammenh\u00e4nge der bildungspolitischen Entwicklung dieser Jahre sind, auf den letzten Stand gebracht, gut dokumentiert bei Lorenz Lassnig, Bildungsreform gescheitert . . . Gegenreform? In: \u00d6sterreich 1945 &#8211; 1995. Gesellschaft Politik Kultur. Hrsg. v. R. Sieder, H. Steinert u. E. Talos, 1995, S. 458 ff;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Es m\u00fcsste einer eigenen , hier nicht zu leistenden Untersuchung vorbehalten werden abzukl\u00e4ren, ob die in in diesen Jahren in der Fachwelt einsetzende Diskussion schon und auch als eine Reaktion auf die Favorisierung des naturwissenschaftlich-technischen Bildungsideals durch die offizielle Bildungspolitik gesehen werden kann oder in ihrer Frontstellung gegen die pers\u00f6nlichkeitssch\u00e4digenden Einfl\u00fcsse der Technik den altbekannten Argumentationslinien folgt, wie dies bei Paumgartner der Fall ist;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Salzburger Nachrichten ver\u00f6ffentlichten im ersten Halbjahr 1965 jeweils ganzseitige Leistungsschauen und Vorhabensberichte der Bundesl\u00e4nder; der Aufsatz des Salzburger Landeshauptmannes Dr. H. Lechner \u00fcbertrifft die Darstellung seiner Kollegen hinsichtlich der Gewichtung der Sparte Kultur bei weitem;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Landeshauptmann Lechner reagierte mit dieser Absichtserkl\u00e4rung auch auf die breit angelegte und argumentierende Forderung von Kaindl-H\u00f6nig in den Salzburger Nachrichten vom 17. Februar 1965 (auf der Titelseite); die Kunstakademie ist dann erst ein Jahrzehnt sp\u00e4ter errichtet worden;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Lechner aaO., S. 3;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Adolf Degenhardt, \u00dcber die musische Erziehung zu einer ganzheitlichen Erziehung. &#8211; In: Jahresbericht des Bundesgymnasiums in Salzburg (das ist das sp\u00e4tere Akademische Gymnasium) 1957\/58, S. 3 ff;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Die Situation an den anderen h\u00f6heren Schulen war, ohne hier auf Einzelheiten einzugehen, nicht viel besser; eine positive Ver\u00e4nderung dieser f\u00fcr die musischen F\u00e4cher unbefriedigenden Situation war nach dem neuen SchOG bzw den neuen zu erstellenden Lehrpl\u00e4nen nicht zu erwarten; die starke Vernachl\u00e4ssigung der musischen F\u00e4cher war auch ein Motiv f\u00fcr die Akzentsetzung bei der Namenswahl des \u201eMusischen Gymnasiums\u201c; so H. Gottas in der Salzburger Vokszeitung v. 5. 7. 1968, S. 8;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Albin Reiter hatte in diesen und den folgenden Jahren einen Lehrauftrag am Mozarteum und gute Kontakte zu Paumgartner; ohne die Verdienste anderer Kollegen schm\u00e4lern zu wollen, m\u00fcssen doch insbesondere die unerm\u00fcdlichen und kr\u00e4fteraubenden Leistungen Reiters im Rahmen seiner Chorleitert\u00e4tigkeit und f\u00fcr die zahlreichen musikalischen Darbietungen hervorgehoben werden, denen man einen Gro\u00dfteil der f\u00fcr die Antragstellung so wichtigen \u00dcberzeugungskraft des musischen Erziehungs- und Bildungsgedankens verdankt;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> einige unter ihnen vermutlich mit einer gewissen Sympathie f\u00fcr Paumgartner und sein Anliegen, auch angehenden K\u00fcnstlern eine musisch-humanistisch gepr\u00e4gte Allgemeinbildung zu erm\u00f6glichen; vielleicht auch einige, welche die Divergenz zu seinem elit\u00e4ren K\u00fcnstlerkonzept nicht realisiert hatten, weil sie entweder die Prolegomena nicht oder nicht aufmerksam genug gelesen hatten oder auf Grund ihrer eigenen Pr\u00e4gung deren besonderen Gehalt gar nicht wahrnehmen konnten; diese sechs Personen werden auch in einer der ersten Darstellungen, in der Salzburger Volkszeitung v. 2. 4. 1968, S. 3, in einem Zusammenhang als Initiatoren genannt;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a>Diese Einsch\u00e4tzung wird auch von Hofrat Erich Weinkamer, dem Direktor der Jahre 1980 bis 1988 und selber einer der Gr\u00fcndungsv\u00e4ter geteilt; in der Salzburger Volkszeitung v. 2. 4. 1966, S. 3 wird Degenhardt als \u201eMotor\u201c des Schulversuchs bezeichnet;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Dasselbe gilt auch f\u00fcr Karl Wolf, zu dieser Zeit P\u00e4dagogikprofessor an der Salzburger Universit\u00e4t und ebenfalls Mitglied im Bund Neuland. Wolf stellte sich daher gleichfalls in den Dienst der Sache, bem\u00fchte seine Beziehungen zu den Kultusministerien der deutschen Bundesl\u00e4nder und lie\u00df den Gr\u00fcndungsv\u00e4tern eine Liste mit den Beschreibungen in der BRD bereits existierender musischer Sondertypen zukommen;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> siehe auch die oben in Fn 22 festgehaltene Vereinbarung zwischen dem Mozarteum und der Direktion des BG II hinsichtlich bestimmter Pr\u00fcfungserleichterungen f\u00fcr Sch\u00fcler, die das Musische Gymnasium und das Mozarteum besuchten;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> So Degenhardt in seinem Geleitwort aaO. S. 4;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> beispielsweise beschrieb Sepp K\u00e4fer in der SN vom 9. 1. 1965 (S. 18) auf einer ganzen Seite die nach dem neuen SchOG m\u00f6glichen Schullaufbahnen; am 5. , 10. und 21. Juni 1965 ging man zum Teil ausf\u00fchrlich auf die deutsche Bildungsplanung ein, die, wie die Schlagw\u00f6rter \u201eBildungsnotstand\u201c und \u201eErfassung der Begabungsreserven\u201c zeigen, vor \u00e4hnlichen Problemen stand wie \u00d6sterreich;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Der Wiederabdruck der Prolegomena Paumgartners muss aber auch im Zusammenhang mit der Kunstakademie gesehen werden, auf deren Errichtung Kaindl-H\u00f6nig auch auf diesem Weg Einfluss zu nehmen versucht hat; der (gereinigte) Abdruck der Prolegomea hat im \u00dcbrigen auch zu zwei Reaktionen gef\u00fchrt. Sepp K\u00e4fer (SN v. 8. 1. 1965, S. 7) monierte aus Unkenntnis \u00fcber die angehenden K\u00fcnstler als der eigentlichen Sch\u00fclerklientel den Primat der italienischen vor der englischen Sprache und am 24. 2. 1965 (S. 7) berichtet der Direktor eines Wiener Gymnasiums von einem 1964\/65 eingerichteten Schulversuch, der es angehenden Musikern erm\u00f6glichen sollte, sich neben ihrer Berufsausbildung an der Akademie auch eine h\u00f6here Allgemeinbildung anzueignen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(= Kapitel 5 aus dem Aufsatz &gt;Zur Brauchbarkeit der Prolegomena Bernhard Paumartners f\u00fcr die Schulprofildiskussion am Musischen Gymnasiums&lt;) (ABGEDRUCKT IM JAHRESBERICHT DES MUSISCHEN GYMNASIUM 1989\/99) &nbsp; Erg\u00e4nzungen und Richtigstellungen zur Gr\u00fcndungsgeschichte Damit ich in der Frage der geistigen Vaterschaft Klarheit gewinnen konnte, musste ich mich&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31"}],"version-history":[{"count":9,"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":352,"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31\/revisions\/352"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.wolfgang-muehlbacher.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}